Einstellen der XF86Config
Die XF86Config befindet sich bei
APUS unter /etc und ist die wichtigste Konfigurationsdatei für X.
Bildschirmauflösungen müssen
hier vorgenommen werden!
Die XF86Config muß mit einem
Editor (vi)bearbeitet werden.
Am Ende dieser Anleitung zur XF86Config
wird man sehen,daß es eigendlich gar nicht so schwer ist!
Zuerst das rechtliche:Falsche Einstellungen
in der XF86Config können zum Zerstören des
Monitores führen!!-Ich hafte
nicht für Schäden,die Aufgrund dieser Anleitung entstehen sollten!
Wie schon kurz erwähnt,befindet
sich die XF86Config unter /etc. oder unter /root oder unter /usr/X11R6/lib/X11
Die XF86Config wird wie folgt in
einem Editor (vi) geladen: vi /etc/XF86Config.
Es erscheinen eine Menge Zeilen,teilweise
auskommentiert mit einer Raute (#).
Es interessieren im Prinzip nur
5 Zeilen!
1.Die Monitordefinition-welche so
übernommen werden kann,wenn sie nicht schon existiert !
Als nächstes müssen die
Horizontal/Vertikal-Frequenzen des Monitors ein gegeben werden.
Hierfür wird das Handbuch
des Monitors benötigt!
2.An der markierten Zeile muß
die Horizontalfrequenz des Monitors eingegeben werden!
3.An der markierten Zeile muß die Vertikalfrequenz
das Monitors eingegeben werden!
4.Die Einstellungen der Grafikkarte.
Momenten gibt es 2 verschiedene Formate für diese
Eingaben.
Einmal das neuere Format welches mit Mode eingeleitet
wird und mit EndMode endet.
Dieses Format wird hier nicht besprochen.Deshalb können
diese Formate auskommentiert
oder gelöscht werden (Raute,Leerstelle).Allerdings
gibt es einige Tools die dieses Format
auf dem Bildschirm ausgeben (fbset,mon.rexx).Es ist kein
Problem,daraus das ältere Modeline-
Format zu machen! für das untere Bild würde
das ganze so aussehen:
Modeline "800x600" 53.000 800 832 676 1016 600
609 619 630 -hsync -vsync -csync
Das ältere Format besteht aus Modeline, gefolgt
von der Auflösung,der Pixelfrequenz und dem Hor/Vert-Timing.
Die markierte Zeile steht jetzt für die Auflösung,die
unter Linux benutzt werden soll.
Das wäre 1024x768 bei 16 Bit.
Da X von der kleinsten angegebenen Auflösung
startet,sollte wirklich nur der Mode aktiviert sein,der auch benutzt wird!
Im obigen Fall sollten die Modelines vor 1024x768 tatsächlich
auskommentiert bleiben!
Die benötigten Angaben können mittels einiger
Hilfsprogramme ermittelt werden.
Unter linux ist das fbset unter dem Amiga ist das ein
Rexx-Script-mon.rexx,
welches die Werte mit der Option -x auf dem Bildschirm
für alle Auflösungen
ausgibt.(fbset und mon.rexx sind auf meiner APUS-CD enthalten(mon.rexx
gibts aber auch hier auf der Downloadseite! )
5.Die Auswahl der Auflösung für das Framebufferdevice.
Wichtig ist hier,die Auflösung muß für
die eingestellte Bitzahl eingegeben werden,
anhand des obigen Beispieles soll das ja 1024x768 in
16 Bit sein.
Es interessieren nur die beiden Eingaben mit der Markierung
für die Beispielauflösung!
Mit diesen Angaben ist es möglich,X-Window auf einer
Grafikkarte zu starten! ;-)
Wichtig ist nur noch,daß
vor den Linux-Start die Workbench schon in der Linuxauflösung laufen
muß!
Es geht aber auch bei BlizzardPPC-Usern,die
mit S ohne startup-sequence bei SCSI-Problemen hoch-
fahren müssen-hier muß
das Startsript unter cli gestarte werden!
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